Skip to main content

Prüfungsdurchführung

Die Durchführung der Prüfung erfolgt in der Regel mobil über die Lizard Connect App (iOS & Android). Sie wurde speziell für die Bedienung mit Handschuhen und unter schwierigen Bedingungen entwickelt.

Der Workflow vor Ort

1

Prüfauftrag starten

Der Techniker sieht in der App seine zugewiesenen Aufträge. Mit einem Klick auf den Auftrag öffnet sich die Liste der zu prüfenden Betriebsmittel. Er navigiert zum Standort (via Google Maps Link) und startet die Zeiterfassung.
Das System erinnert dich beim Starten des Auftrags automatisch daran, die Zeiterfassung zu aktivieren.
2

Identifikation (Scan)

Vor Ort scannt der Techniker das Betriebsmittel (QR-Code oder NFC).

Match

Das korrekte Item öffnet sich.

Mismatch

Warnung bei falschem Scan.

Ad-Hoc

Scanntes Item spontan hinzufügen.
3

Checkliste

Basierend auf der Kategorie (z.B. “Leiter”) lädt die App die passende Prüfvorlage. Der Prüfer arbeitet die Punkte ab:
  • ✅ OK
  • ❌ Mangel (Zwingt oft zur Foto-Dokumentation)
  • ℹ️ Hinweis
4

Fotodokumentation

Fotos sind das Herzstück der Beweisführung.
  • Mängelfotos: Werden direkt dem Prüfpunkt zugeordnet.
  • Gesamtfotos: Dokumentieren den Allgemeinzustand. Die App erlaubt Skizzen und Markierungen direkt im Foto, um Schäden hervorzuheben. Der Foto-Schritt nimmt nur Fotos an, siehe Welche Fotos Lizard annimmt.
5

Ergebnis & Hardware-Sync

Am Ende entscheidet der Prüfer über das Gesamtergebnis:

Betriebsbereit

Datum wird aktualisiert. LED springt auf Grün.

Gesperrt

Gerät darf nicht genutzt werden. LED springt auf Rot.
6

Abschluss & Unterschrift

Sind alle Geräte geprüft, unterschreibt der Kunde direkt auf dem Tablet oder Smartphone (“Sign on Glass”). Damit wird der Prüfauftrag abgeschlossen und der Bericht generiert.

Prüfung starten: aus dem Auftrag oder über das Betriebsmittel

In den Prüf-Wizard führen zwei Wege. Beide enden in derselben Maske — der Unterschied liegt nur im Einstieg. Das folgende Video zeigt beide Einstiege und danach den vollständigen Ablauf einer Prüfung in der Weboberfläche — von der Vorlagenauswahl bis zum fertigen Prüfergebnis. Die einzelnen Schritte sind in den Abschnitten darunter beschrieben.

Aus dem Prüfauftrag heraus

In der Positionsliste des Prüfauftrags trägt jeder Prüfpunkt, der auf Wartet auf Prüfung steht, die Aktion „Starten”. Ein Klick öffnet den Wizard für genau diese Position. Bei bereits abgeschlossenen oder abgelehnten Punkten erscheint die Aktion nicht.
„Starten” steht auf der Auftragsseite an zwei Stellen: oben startet es die Zeiterfassung für den gesamten Auftrag, in der Positionsliste die Prüfung eines einzelnen Betriebsmittels.

Über die öffentliche Ansicht des Betriebsmittels

Scannst du vor Ort den DynTag am Gerät, landest du auf der öffentlichen Ansicht des Betriebsmittels. Bist du angemeldet und für Prüfungen berechtigt, findest du dort den Abschnitt Prüfungen — je anstehender Prüfung eine Karte mit Prüfvorlage, Norm / Richtlinie, Auftrag und geplantem Datum.
1

Jetzt prüfen

Gehört das Gerät zu einem laufenden Prüfauftrag, führt die Schaltfläche „Jetzt prüfen” direkt in den Wizard dieser Position — ohne Umweg über die Auftragsliste.
2

Ohne Auftrag prüfen

Steht das Gerät in keinem Auftrag, zeigt die Karte „kein Auftrag vorhanden” und stattdessen die Schaltfläche „Ohne Auftrag prüfen”. Lizard fragt dann im Dialog Prüfauftrag auswählen, zu welchem laufenden Auftrag das Betriebsmittel gehören soll; mit „Betriebsmittel hinzufügen” wandert es dorthin und der Wizard öffnet sich.
Fehlt dir die Qualifikation für die Norm der Prüfvorlage, meldet sich der Dialog Prüfung ohne Qualifikation. Er blockiert nicht: mit „Prüfung trotzdem starten” läuft der Wizard weiter.
Ist die Ad-hoc-Prüfung für dein Unternehmen freigeschaltet, bietet derselbe Dialog zusätzlich „Ad-hoc-Prüfung starten” an. Archivierte Betriebsmittel lassen sich auf keinem der beiden Wege prüfen.

Vorlagenauswahl mit Prüfhistorie

Beim Öffnen eines Auftrag-Items ist die Vorlagenauswahl der erste Wizard-Schritt — noch vor der Checkliste. Damit entscheidest du bewusst, welche Prüfart du heute durchführst, und siehst gleichzeitig, was an diesem Betriebsmittel zuletzt geprüft wurde.

Warum dieser Schritt?

An vielen Geräten hängen mehrere Prüfvorlagen mit unterschiedlichen Intervallen. Ein klassisches Beispiel ist der Kranhaken:

Sichtprüfung

Quartalsweise oder halbjährlich. Kurze Checkliste, ohne Werkzeug.

Rissprüfung

Alle drei Jahre. Eigene Vorlage, Magnetpulver- oder Farbeindring-Verfahren, Foto-Pflicht je Befund.
Wenn du das Gerät vor dir hast, willst du nicht raten, ob heute die Sicht- oder die Rissprüfung dran ist. Der Wizard zeigt dir die Historie — du triffst eine fundierte Entscheidung.

Was du im ersten Schritt siehst

1

Direktlink ins Betriebsmittel

Ganz oben ein Link „Betriebsmittel öffnen” — öffnet die volle Item-Ansicht in einem neuen Tab. Dort findest du Dokumente, Anhänge und Stammdaten, falls du sie für die Entscheidung brauchst, ohne den Wizard zu verlieren.
2

Eigenschaften des Betriebsmittels

Direkt darunter ein zugeklappter Block Eigenschaften mit der Anzahl in Klammern. Aufgeklappt siehst du je Eigenschaft eine Zeile und kannst Werte einzeln korrigieren, ohne den Wizard zu verlassen — siehe Eigenschaften im Wizard korrigieren.
3

Hinweise aus früheren Prüfungen

Ein gelber Kasten mit den Beobachtungen, die an diesem Gerät noch offen sind. Er erscheint nur, wenn es welche gibt — siehe Hinweise aus früheren Prüfungen.
4

Aktuell ausgewählte Vorlage

Eine Info-Box zeigt die derzeit zugeordnete Vorlage mit Anzahl der Prüfpunkte. Wurde am Item zuletzt eine Vorlage genutzt, ist sie hier vorausgewählt — bei Wiederholungsprüfungen reicht Weiter.
5

Letzte Prüfungen

Eine Tabelle listet die zurückliegenden Prüfungen dieses Geräts mit Datum, Vorlage, Ergebnis (Betriebsbereit / Mangel / Gesperrt) und nächster Prüfung. So erkennst du:
  • Sichtprüfung lief vor 6 Wochen → heute ist eher die Rissprüfung an der Reihe.
  • Rissprüfung steht erst in 2 Jahren wieder an → reine Sichtprüfung reicht.
  • Keine vorherige Prüfung → Erstprüfung, du hast die freie Wahl.
6

Vorlagenauswahl nach Match-Qualität gruppiert

Das Auswahlfeld zeigt zwei Gruppen:
  • Empfohlen — Vorlagen, die zur Item-Kategorie (inkl. übergeordneter Kategorien) und zu hinterlegten Compliance-Vorschriften passen.
  • Übrige Vorlagen des Unternehmens — alle weiteren, falls du eine Sonderprüfung brauchst.
Beim Tippen filtert das Feld live nach Vorlagenname.

Wechsel während laufender Prüfung

Stellst du erst auf Seite 2 oder 3 des Wizards fest, dass du die falsche Vorlage hattest? Wechsle im ersten Schritt zurück und wähle eine andere — Lizard zeigt dir vor dem Umschalten eine Bestätigung:
Bereits erfasste Antworten passen in der Regel nicht zum neuen Fragenkatalog und werden zurückgesetzt. Mit ihnen verschwinden auch das gewählte Gesamtergebnis, der Kommentar, bereits erfasste Leistungen und die Unterschrift. Fotos, Skizzen und Mängel bleiben erhalten. Hast du noch keine Antworten gegeben (z. B. weil du direkt im ersten Schritt umschaltest), erscheint die Bestätigung nicht und der Wechsel passiert sofort.
Abbrechen stellt die alte Auswahl wieder her. Bestätigen übernimmt die neue Vorlage und leitet dich in die neue Checkliste.

Konsistent auch außerhalb des Wizards

Die gruppierte Vorlagen-Liste (Empfohlen / Übrige) findest du auch in:
  • Bearbeiten-Dialog eines Auftrag-Items in der Auftragsverwaltung — gleicher Aufbau, gleiche Reihenfolge.
  • Massenaktion „Vorlage zuweisen” auf mehrere markierte Auftrag-Items gleichzeitig — zusätzlich durchsuchbar, ideal wenn du im Vorfeld einer Sammelprüfung das Set angleichen willst.

Hinweise aus früheren Prüfungen

Nicht jede Beobachtung ist ein Mangel. Ein Riss, der das Gerät noch nicht ausfallen lässt, den du aber im Auge behalten willst, landet im Kommentarfeld — und war bei der nächsten Prüfung ein Jahr später nirgends mehr zu sehen. Der Wizard zeigt dir diese Beobachtungen jetzt von selbst.

Wo die Hinweise auftauchen

1

Im ersten Schritt: lesen

Direkt unter den Eigenschaften erscheint ein gelber Kasten Hinweise aus früheren Prüfungen. Je Zeile stehen Prüfdatum, Bezeichnung der Prüfung und der Text — zum Beispiel 14.03.2026 · UVV-Prüfung Krananlage — Riss am Ausleger prüfen. Du liest sie, bevor du die Vorlage wählst.
2

Im Abschluss-Schritt: übernehmen

Auf der Ergebnisseite steht derselbe Kasten oberhalb von Kommentar / Mängel, dort mit einer Schaltfläche „Übernehmen” je Hinweis. Ein Klick schreibt den reinen Text in dein Kommentarfeld — ohne Datum und Vorlagenname, damit sich die Herkunftsangaben nicht über die Jahre aufstapeln.

Was in der Liste steht

  • Hinweistexte aus allen noch aktiven Prüfungen dieses Betriebsmittels — auch aus anderen Prüfvorlagen. Ein Riss bleibt ein Riss, gleich unter welcher Vorlage er notiert wurde; die Vorlagenbezeichnung steht in jeder Zeile, damit du den Bezug herstellen kannst.
  • Offene Mängel vom Schweregrad „Hinweis” aus abgeschlossenen Prüfungen. Ein vor Ort behobener Hinweis erscheint nicht mehr.
  • Sortiert nach Prüfdatum, neuestes zuerst. Mehrere Hinweise stehen einzeln untereinander.
Gezeigt werden nur die Hinweise dieses Geräts — nicht die seiner Eltern- oder Kind-Betriebsmittel. Archivierte Prüfungen liefern keine Hinweise mehr: Wer bei jeder Prüfung sauber die Vorgängerprüfung archiviert, hat je Prüfvorlage genau einen aktuellen Hinweis stehen. Gibt es keine Hinweise, erscheint der Kasten gar nicht.
„Übernehmen” schreibt nur in ein leeres Feld. Steht im Kommentarfeld bereits Text, sind die Schaltflächen inaktiv — getippter Text wird nie überschrieben und nie ergänzt. Willst du doch den alten Hinweis, leere das Feld und übernimm erneut.
Übernehmbar sind nur Hinweistexte. Ein Hinweis-Mangel trägt Schweregrad, Status, Frist und hängt an einer Skizze — er wird angezeigt, aber nicht per Schaltfläche kopiert. Bei einer bereits abgeschlossenen oder abgelehnten Prüfung erscheint der Kasten ohne Schaltflächen.

Eigenschaften im Wizard korrigieren

Steht das Gerät vor dir und die hinterlegte Seriennummer stimmt nicht mit dem Typenschild überein, musstest du bisher die Prüfung verlassen, in den Mandanten des Kunden wechseln und das Betriebsmittel dort suchen. Jetzt korrigierst du den Wert direkt im ersten Wizard-Schritt.
1

Block aufklappen

Unter dem Link „Betriebsmittel öffnen” steht ein zugeklappter Block Eigenschaften mit der Anzahl in Klammern. Zugeklappt ist der Ausgangszustand — im Normalfall änderst du nichts und die Seite bleibt kurz.
2

Wert prüfen

Aufgeklappt zeigt jede Zeile links die Bezeichnung, rechts den Wert und dahinter einen Stift. Die Einheit steht beim Wert. Aufgeführt sind alle Eigenschaften der Kategorie, auch die ohne Wert — leere Werte erscheinen als Gedankenstrich. Nur so kannst du eine nie gepflegte Eigenschaft überhaupt nachtragen. Darunter stehen die individuellen Eigenschaften, die nur an diesem Gerät hängen. Die Reihenfolge ist dieselbe wie in der Betriebsmittel-Ansicht.
3

Stift anklicken

Es öffnet sich ein Fenster mit genau einem Feld, passend zum Typ der Eigenschaft: Kalender bei Datum, Auswahlliste bei Auswahlfeldern, Zahlenfeld bei numerischen Werten, sonst ein Textfeld.
4

Übernehmen

Mit „Übernehmen” wird der Wert sofort am Betriebsmittel gespeichert — nicht erst beim Absenden der Prüfung. Die Eigenschaft gehört dem Gerät, nicht dem Prüfergebnis: Sie bleibt erhalten, auch wenn die Prüfung später abgebrochen oder abgelehnt wird. Die Liste zeigt den neuen Wert unmittelbar an.
Pflichtfelder werden hier nicht erzwungen. Auch eine als Pflicht markierte Eigenschaft darfst du leer lassen. Bei fremden Kundendaten sind Pflichtfelder oft historisch leer, und du sollst für eine einzelne Korrektur nicht vier weitere Felder ausfüllen müssen.
Altbestände in Datums- und Auswahlfeldern. Steht in einem Datumsfeld ein Wert, den der Kalender nicht darstellen kann (etwa nur eine Jahreszahl oder ein Text), bleibt das Feld leer und ein Hinweis nennt dir den gespeicherten Wert — mit „Übernehmen” ersetzt du ihn. Ein Auswahlwert, der nicht in der Optionsliste steht, wird als Bestandswert in die Liste aufgenommen und ist vorausgewählt: Du kannst ihn stehen lassen oder ersetzen, aber er verschwindet nicht von selbst.
Es entsteht keine neue Berechtigung. Wer heute die Eigenschaften eines Kunden-Betriebsmittels bearbeiten darf, darf es auch hier — wer nicht, sieht die Liste weiterhin, aber ohne Stifte. Dasselbe gilt bei bereits abgeschlossener oder abgelehnter Prüfung sowie bei archivierten Betriebsmitteln: Werte lesen ja, ändern nein. Die Bezeichnung des Betriebsmittels wird nach einer Korrektur nicht automatisch neu gebildet; das bleibt der Aktion Bezeichnung aus Attributen neu generieren vorbehalten.

Skizzen & Mängel im Prüf-Wizard

Nutzt die gewählte Prüfvorlage Skizzen (Option Skizze & Mängel aktivieren), erscheint im Wizard ein zusätzlicher Schritt: Du wählst eine am Betriebsmittel hinterlegte Basis-Skizze, zeichnest für diese Prüfung Mängel ein und legst je Mangel Schweregrad, Status, Empfehlung und Frist fest. Alles landet nummeriert im Prüfbericht. Für Geräte, die keine Zeichnung brauchen, bleibt der Schritt unsichtbar. Den vollständigen Ablauf — vom Werkzeugkasten bis zur Berichtsausgabe — findest du unter Skizzen & Mängel.

Welche Fotos Lizard annimmt

Die Foto-Felder nehmen nur Fotos an: der Foto-Schritt im Prüf-Wizard, das Foto vom Typenschild / Betriebsmittel beim Anlegen im Prüfauftrag und die Fotos im Betriebsmittel-Formular. Lizard prüft das Format am Inhalt der Datei, nicht nur an der Dateiendung. Geprüft wird spätestens beim Speichern.
Speichert dein iPhone Fotos im HEIC-Format, stelle unter Einstellungen → Kamera → Formate auf Maximale Kompatibilität um. Dann nimmt es JPG-Fotos auf.
Ältere Anhänge im Foto-Schritt bleiben erhalten. Im Foto-Block des Prüfprotokolls erscheinen aber nur JPEG-, PNG- und WebP-Fotos, ältere PDFs und Videos ebenso wenig wie Fotos im HEIC-, GIF-, BMP- oder TIFF-Format.

Neue Betriebsmittel direkt im Prüfauftrag anlegen

Wenn du als Prüfer für einen Kunden vor Ort bist und ein Gerät auf den Tisch bekommst, das im Bestand deines Kunden noch fehlt, kannst du es direkt aus dem laufenden Prüfauftrag anlegen und unmittelbar prüfen — ohne den Auftrag zu verlassen und ohne dich beim Kunden separat anmelden zu müssen.
Dieser Workflow läuft in der Web-Oberfläche (Desktop oder Tablet-Browser) innerhalb deines eigenen Mandanten. Du musst nicht in den Kunden-Mandanten wechseln.

Was hat sich geändert?

Früher

Beim Kunden als Nutzer anmelden → Betriebsmittel im Kunden-Mandanten anlegen → abmelden → zurück in den eigenen Mandanten → Prüfauftrag öffnen → Prüfung starten.Drei Mandanten-Wechsel, zwei Anmeldungen, hohe Dopplungs-Gefahr.

Heute

Im offenen Prüfauftrag auf „Betriebsmittel neu anlegen” klicken → im Modal suchen, ob das Gerät schon existiert → falls nicht, in einem Schritt anlegen → landest direkt im Prüfwizard.Kein Mandanten-Wechsel, keine zweite Anmeldung, Live-Suche gegen Dopplungen.

Voraussetzungen

1

Bestätigte Zusammenarbeit

Zwischen deinem Unternehmen und dem Kunden muss eine akzeptierte Zusammenarbeit bestehen. Wie du eine Zusammenarbeit anlegst und bestätigst, steht in Partner & Kunden.
2

Berechtigung

Du brauchst die Berechtigung Betriebsmittel neu anlegen (separat zur normalen Anlage-Berechtigung). Ohne diese Berechtigung bleibt der Button unsichtbar — bestehende Items des Auftrags kannst du trotzdem prüfen.
3

Externer Nutzer-Eintrag beim Kunden

Du musst beim Kunden als externer Nutzer hinterlegt sein. Das passiert nicht automatisch mit der Zusammenarbeit: Dein Kunde legt dich dafür einmalig über Einstellungen → Mitarbeiter → „Benutzer hinzufügen” an — mit deiner E-Mail-Adresse und einer Rolle, entweder als Gastzugang auf Zeit (mit Gültigkeitsdauer, für einzelne Einsätze) oder als Person aus einer anderen Firma (ohne Ablaufdatum, wenn ihr dauerhaft zusammenarbeitet). Beides erfüllt diese Voraussetzung. Du bekommst anschließend eine Mail mit Login-Link.
Eine Ausnahme sind Partner-Lizenzen: Verwaltest du den Mandanten deines Kunden selbst als Kind-Lizenz, legt Lizard den externen Zugang automatisch an, wenn du die Partner-Lizenz erstellt hast oder dort als weiterer Benutzer ausgewählt bist (siehe Partner-Lizenzen).

Schritt für Schritt

1

Prüfauftrag öffnen

Öffne in deinem Mandanten den laufenden Prüfauftrag für den Kunden. In der Aktionsleiste erscheint der neue Button „Betriebsmittel neu anlegen” — direkt neben den bestehenden Auftrags-Aktionen.
2

Erst suchen, dann entscheiden

Im sich öffnenden Modal tippst du Betriebsmittelnummer, Name oder eine Bezeichnung ein. Die Live-Suche durchsucht ausschließlich den Bestand des Kunden (nicht deinen eigenen, nicht andere Kunden-Bestände) und zeigt dir Treffer sofort an.

Treffer gefunden

Klick auf das gefundene Item — es wird dem Prüfauftrag hinzugefügt und du landest direkt im Prüfwizard. Kein Duplikat angelegt.

Kein Treffer

Wechsle zum Reiter „Neu anlegen” und gehe weiter zu Schritt 3.
3

Kategorie wählen (mit Schnellauswahl)

Über der Kategorie-Auswahl siehst du eine Quickbar mit den Top-3-Kategorien aus dem aktuellen Prüfauftrag — beim wiederholten Anlegen gleichartiger Geräte (z. B. drei Rundschlingen hintereinander) wählst du die Kategorie mit einem Klick. Brauchst du eine andere, öffnet die Volltext-Auswahl alle Kategorien des Kunden.
4

Pre-Fill prüfen und ergänzen

Nach der Kategorie-Wahl füllt Lizard automatisch Name, Standort, Verantwortlicher, Prüfvorlage, Compliance und die technischen Attribute aus dem zuletzt gleichartigen Item desselben Auftrags vor.
Das Pre-Fill ist nur aktiv, wenn in deinen Unternehmens-Einstellungen die Option „Schnellprüfung” aktiviert ist. Andernfalls startest du mit leeren Feldern.
Den Namen kannst du jederzeit überschreiben — er wird automatisch aus den Pflicht-Attributen zusammengesetzt, solange du nicht selbst eingreifst. Wechselst du die Kategorie zwischendurch (z. B. Rundschlinge → Kette → Rundschlinge), zieht der Pre-Fill korrekt vom zuletzt gleichartigen Item, nicht vom direkt davor angelegten.
Standort fehlt? Direkt anlegen. Am Standort-Feld findest du die Aktion „Neuer Standort”. Sie öffnet ein kleines Modal („Neuen Standort anlegen”), in dem du einen Namen und optional einen Übergeordneten Standort (für einen Unterstandort) angibst. Der neue Standort gehört dem geprüften Kunden, wird sofort im Feld vorausgewählt — du musst den Wizard nicht verlassen. Korrekturen (umbenennen, verschieben, löschen) nimmst du weiterhin in der normalen Standort-Verwaltung vor.
5

Foto

Im aufklappbaren Abschnitt Foto kannst du ein Foto vom Typenschild / Betriebsmittel anhängen, das das Gerät direkt im Auftrags-Kontext dokumentiert. Das Foto ist optional. Es gelten dieselben Regeln wie für alle Foto-Uploads. Einen physischen DynTag vergibst du nicht mehr hier beim Anlegen, sondern später auf der Ergebnisseite des Prüfwizards — dort mit QR-Scan und Prüfung gegen den DynTag-Dienst (siehe DynTag scannen und verbinden).
6

Speichern → direkt prüfen

Mit Anlegen & Prüfung starten wird das Betriebsmittel beim Kunden angelegt und dem Prüfauftrag zugeordnet. Du landest sofort im bestehenden Prüfwizard für genau dieses Item — Checkliste, Fotos, Ergebnis wie gewohnt. Anlegen und Prüfen sind ein durchgehender Vorgang.

Lizenz-Kontingent

Lizard prüft beim Anlegen das verbleibende Lizenz-Kontingent des Kunden (nicht deines Master-Unternehmens). Reicht es nicht aus, legt Lizard kein Betriebsmittel an und zeigt die Meldung Limit erreicht. Deine Eingaben im Assistenten bleiben stehen, und bestehende Items lassen sich weiterhin normal prüfen. Die Meldung nennt den Kunden und passt sich der Lage an: Mehr zum Kontingent-Modell unter Master- & Kind-Lizenzen.

Laufweg festlegen: Betriebsmittel nach Standort sortieren

Arbeitest du einen Prüfauftrag mit vielen Geräten an unterschiedlichen Standorten ab, willst du die Liste in der Reihenfolge deines Rundgangs vor dir haben — nicht durcheinandergewürfelt. Dafür gibt es in der Betriebsmittel-Liste des Prüfauftrags (Web-Oberfläche) zwei Hilfen.
Der Standort jedes zu prüfenden Geräts steht jetzt direkt in einer eigenen Standort-Spalte der Auftragsliste. Geräte ohne Standort zeigen „—”.
1

Aktion Laufweg festlegen öffnen

Klicke über der Liste auf „Laufweg festlegen”. Es öffnet sich ein Dialog mit allen im Auftrag vorkommenden Standorten (Geräte ohne Standort erscheinen als Eintrag „Ohne Standort”).
2

Standorte in Rundgang-Reihenfolge bringen

Sortiere die Standorte per Drag-and-Drop oder über die Pfeil-Buttons in die Reihenfolge, in der du sie ablaufen willst.
3

Sortieren

Mit „Sortieren” ordnet Lizard die Geräteliste automatisch: zuerst nach deiner Standort-Reihenfolge, innerhalb eines Standorts nach dem Datum der letzten Prüfung (älteste zuerst), Geräte ohne Prüfung ans Ende der jeweiligen Gruppe.
Das manuelle Umsortieren einzelner Zeilen per Drag bleibt zusätzlich erhalten. „Laufweg festlegen” ist die schnelle Sammel-Sortierung über alle Standorte hinweg.

Prüfung im laufenden Auftrag zurücksetzen

Wurde ein Prüfpunkt versehentlich falsch abgeschlossen oder abgelehnt, kannst du ihn in einem aktiven Prüfauftrag (Status „In Bearbeitung”) zurücksetzen und neu prüfen.
1

Prüfpunkte markieren

Markiere in der Prüfpunkt-Liste des Auftrags die betroffenen Einträge über die Checkboxen.
2

Mehrfachaktion wählen

Wähle die Mehrfachaktion „Prüfungen zurücksetzen” und bestätige die Sicherheitsabfrage.
3

Neu prüfen

Die Prüfpunkte stehen danach wieder auf „Wartet auf Prüfung” und können erneut durchlaufen werden.
Beim Zurücksetzen wird das beim Abschluss erzeugte Prüfergebnis verworfen; ein zuvor archiviertes (vorheriges) Ergebnis wird wieder aktiv, und der Status des Betriebsmittels wird neu berechnet. Jeder Reset wird im Verlauf protokolliert.
Es zählt deine bestehende Bearbeiten-Berechtigung auf den Prüfpunkt. Markierte Einträge im falschen Status oder ohne Berechtigung werden still übersprungen — die Aktion bricht nicht ab.

Die Ergebnisseite: Leistungen, Unterschrift, DynTag und Archiv

Für eine Prüfung ohne Beanstandung war der Wizard bisher unverhältnismäßig lang: Leistungen, Unterschrift und DynTag hatten je eine eigene Seite mit einem einzigen Bedienelement darauf. Diese drei Seiten entfallen. Ihre Inhalte sitzen jetzt als kompakte Zeilen auf der Ergebnisseite „Prüfung abschließen” und öffnen ihre Bedienoberfläche bei Bedarf in einem Fenster. Bei einer Prüfung, die alle drei betrifft, sparst du damit drei Seitenwechsel — und musst gar nichts anklicken, wenn du für keinen der drei Punkte etwas zu erfassen hast. Die Reihenfolge auf der Ergebnisseite von oben nach unten:
  1. Warnung bei sicherheitskritischem Mangel
  2. Betriebsbereit — die Pflichtauswahl
  3. Hinweise aus früheren Prüfungen mit „Übernehmen”
  4. Kommentar / Mängel
  5. Zeile Leistungen
  6. Zeile Unterschrift
  7. Zeile Dyntag
  8. Zeile Archivierung
Jede der vier Zeilen erscheint nur, wenn sie für diese Prüfung überhaupt eine Rolle spielt.

Leistungen erfassen

Die Zeile erscheint, wenn in der Prüfvorlage unter Prüfungsoptionen die Einstellung Leistungen erfassen aktiv ist. Sie zeigt links den Stand — Keine Leistungen erfasst., 1 Leistung erfasst oder 3 Leistungen erfasst — und rechts die Schaltfläche „Leistungen erfassen” bzw. „Leistungen bearbeiten”. Im Fenster fügst du mit „Leistung hinzufügen” je Zeile eine Leistung aus dem Leistungskatalog und eine Menge hinzu. „Übernehmen” schließt das Fenster; gespeichert wird beim Absenden der Prüfung.

Unterschrift setzen

Die Zeile erscheint, wenn die Prüfvorlage eine Unterschrift vorsieht.

Unterschrift liegt vor

Die Zeile zeigt ein kleines Vorschaubild und die Schaltfläche „Unterschrift ändern”. Hast du in deinem Profil eine Unterschrift hinterlegt, ist sie beim Öffnen des Wizards bereits gesetzt — es ist kein weiterer Klick nötig, um abzusenden.

Keine Unterschrift

Die Zeile zeigt Noch keine Unterschrift hinterlegt. und die Schaltfläche „Unterschrift setzen”.
Im Fenster zeichnest du auf der Fläche; darunter steht dein Name und die vorausgewählte Checkbox „Als Standard-Unterschrift in meinem Profil speichern”. Lässt du sie gesetzt, landet die Unterschrift zusätzlich in deinem Profil und ist bei der nächsten Prüfung sofort da. „Übernehmen” schließt das Fenster, Abbrechen lässt den vorherigen Stand stehen.
Die Unterschrift bleibt optional: Die Einstellung an der Prüfvorlage steuert nur, ob die Zeile erscheint — absenden kannst du die Prüfung auch ohne. Fehlt sie, entsteht ein Protokoll ohne Unterschrift.

DynTag scannen und verbinden

Die Zeile erscheint nur, wenn das Betriebsmittel noch keinen DynTag hat. Trägt es bereits einen, siehst du an dieser Stelle nichts.
1

Fenster öffnen

Klicke auf „Dyntag vergeben”. Die Kamera startet sofort — du musst den Scanner nicht erst einschalten.
2

QR-Code scannen oder Short-ID tippen

Der Scanner liest den QR-Code und schreibt die Short-ID ins Feld Dyntag ID. Erkannt werden nackte 10-stellige Codes ebenso wie volle dynt.ag- und dyntag.link-Adressen. Das Feld bleibt der Rückfallweg: Du kannst die Short-ID jederzeit von Hand eingeben.
3

Verbinden

„Verbinden” prüft den Code gegen den DynTag-Dienst und verknüpft ihn sofort mit dem Betriebsmittel — nicht erst beim Absenden. Danach zeigt die Zeile Dyntag ABC1234567 verbunden und die Schaltfläche verschwindet.
Der Kamerazugriff setzt eine gesicherte Verbindung (HTTPS) und deine Kamera-Freigabe im Browser voraus. Wird die Freigabe verweigert oder ist keine Kamera vorhanden, erscheint eine Meldung unter der Scan-Schaltfläche — nutze dann die manuelle Eingabe. Schließt du das Fenster über Abbrechen, das X oder die Escape-Taste, wird die Kamera beendet.
Mehr dazu, was beim Verbinden im Hintergrund passiert und was die Tag-Zustände Reserviert und Verbunden bedeuten, steht unter DynTag-Service → Funktionsweise.

Vorherige Prüfung archivieren

Beim Abschluss ersetzt deine neue Prüfung in aller Regel genau eine bestehende. Statt sie jedes Mal aus einer Liste zu wählen, trifft Lizard die Vorauswahl selbst — aber nur dann, wenn sie eindeutig ist.

Eindeutiger Fall

Am Betriebsmittel gibt es genau eine aktive Prüfung und sie stammt aus derselben Prüfvorlage: Sie ist vorausgewählt. Die Zeile zeigt Ersetzt die Prüfung vom TT.MM.JJJJ und daneben den Link „Nicht archivieren”. Nach einem Klick darauf steht dort Es wird keine Prüfung archiviert. und der Link „Doch archivieren” stellt die Vorauswahl wieder her.

Nicht eindeutig

Mehrere aktive Prüfungen oder eine einzelne aus einer anderen Vorlage: Es gibt keine Vorauswahl, du bekommst wie bisher die vollständige Auswahlliste und entscheidest bewusst.
Hat das Betriebsmittel überhaupt keine aktive Prüfung, erscheint die Zeile nicht. Wechselst du im ersten Schritt die Prüfvorlage, wird die Vorauswahl neu bestimmt — sie hängt an der Vorlage.

Ad-hoc-Prüfung: ein einzelnes Betriebsmittel ohne Prüfauftrag

Manchmal willst du nur ein einzelnes Gerät außer der Reihe prüfen, ohne dafür erst einen kompletten Prüfauftrag anzulegen. Genau dafür gibt es die Ad-hoc-Prüfung direkt aus der öffentlichen Betriebsmittel-Ansicht.
Ad-hoc-Prüfungen sind ein Opt-in pro Unternehmen und standardmäßig aus. Du aktivierst sie mit dem Schalter „Ad-hoc-Prüfungen erlauben” in Unternehmens-Einstellungen → Konfiguration → Ad-hoc-Prüfung. Ist die Option aus, erscheint der Einstieg nicht.
1

Betriebsmittel öffnen und prüfen

Öffne die öffentliche Item-Ansicht (per QR-Scan oder Link) und klick im Abschnitt Prüfungen auf „Ohne Auftrag prüfen”. Im Dialog Prüfauftrag auswählen erscheint neben den laufenden Prüfaufträgen der Button „Ad-hoc-Prüfung starten” — sofern die Option aktiviert ist.
2

Prüfwizard wie gewohnt durchlaufen

Der Klick startet den unveränderten Prüfwizard: Prüfvorlage im ersten Schritt wählen, Checkliste abarbeiten, Fotos dokumentieren, Ergebnis festlegen — exakt wie bei einer Auftragsprüfung.
Erfordert die Vorlage eine Qualifikation, die dir fehlt, greift derselbe Hinweis-Dialog wie bei der regulären Prüfung, bevor du fortfährst.
3

Abschluss → zurück zum Betriebsmittel

Am Ende entsteht ganz normal ein Prüfergebnis inklusive Protokoll-PDF; Item-Status und Prüfhistorie werden aktualisiert. Danach landest du wieder auf der öffentlichen Item-Ansicht mit frischem Status und Download des Protokolls.
In deiner Auftragswelt entsteht sichtbar nichts: Die Ad-hoc-Prüfung taucht weder in der Prüfauftrags-Liste noch in den Zählern aktiver Aufträge auf. Es ist eine Eigenprüfung des Besitzers — im Protokoll wird kein Empfänger/Kunde ausgewiesen.