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Documentation Index

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Mit der Prüfergebnis-Funktion hängst du an jedes erzeugte Betriebsmittel automatisch ein Prüfergebnis inklusive Beleg-Datei (PDF oder Bild) an. So sparst du dir den Nacharbeits-Schritt in Lizard, wenn du Geräte importierst, die bereits geprüft sind — etwa beim Wareneingang mit Werksbescheinigung.

Wann diese Funktion nutzen?

  • Du importierst Geräte mit einer Werksbescheinigung 3.1 oder einem Erstprüfungsprotokoll
  • Alle Positionen eines Katalogs haben dasselbe Prüfdokument (Sammelbeleg) oder dieselben Prüfdaten
  • Du möchtest die Inventarisierung und die Erstprüfung in einem Arbeitsschritt abschließen
Für Geräte mit individuellen Prüfdokumenten pro Position legst du die Prüfergebnisse besser direkt in Lizard an. Diese Funktion sendet dasselbe Prüfergebnis an alle Items eines Batches.

Voraussetzungen

  • Ein Katalog mit passender Inspektionskategorie und Compliance (siehe Katalog erstellen)
  • Beleg-Datei als PDF, JPG oder PNG, maximal 3 MB
  • Schreibrechte auf Prüfergebnisse in Lizard

Prüfergebnis im Katalog konfigurieren

1

Katalog-Formular öffnen

Öffne den gewünschten Katalog im Bearbeitungsmodus oder lege einen neuen Katalog an. Scrolle ans Ende des Formulars zur Sektion Prüfergebnis.
2

Funktion aktivieren

Setze den Schalter Prüfergebnis nach Erstellung hochladen auf aktiv. Es erscheinen die Eingabefelder für die Prüfdaten.
3

Prüfdaten eintragen

Fülle die Felder aus:
  • Titel (Pflicht) — z. B. Werkbescheinigung 3.1 oder Erstprüfung
  • Letzte Prüfung (Pflicht) — Datum der Prüfung
  • Prüfintervall — z. B. 12 Monate oder jährlich
  • Prüfer — Name der prüfenden Person (bei Werksbescheinigungen oft der Hersteller)
  • Kommentar — optionale Bemerkungen
4

Beleg-Datei hochladen

Ziehe die Datei per Drag-and-Drop in den markierten Bereich oder klicke und wähle sie über den Datei-Dialog.
Nach erfolgreichem Upload erscheint der Dateiname in Grün. Über Entfernen kannst du sie austauschen.
5

Katalog speichern

Klicke auf Speichern. Die Prüfdaten und der Datei-Verweis werden mit dem Katalog hinterlegt.

Datei-Upload im Detail

ExpressImport prüft hochgeladene Dateien doppelt — sowohl den vom Browser gemeldeten MIME-Type als auch die echten Datei-Header (Magic Bytes). So werden umbenannte oder manipulierte Dateien zuverlässig abgewiesen.
ErlaubtMagic BytesAnwendungsfall
application/pdf25 50 44 46 (%PDF)Werksbescheinigungen, Prüfprotokolle
image/jpegFF D8 FFFoto-Belege vom Smartphone
image/png89 50 4E 47 0D 0A 1A 0AScreenshots, Scans
Dateien über 3 MB werden abgewiesen. Reduziere die Auflösung von Fotos oder komprimiere PDFs, bevor du sie hochlädst.
Beleg-Dateien werden in der IndexedDB deines Browsers abgelegt — getrennt vom localStorage. So bleibt Platz für viele Kataloge trotz großer PDFs. Mehr dazu in Speicher verwalten.

Drag-and-Drop

Der Upload-Bereich akzeptiert Dateien aus:
  • Datei-Explorer / Finder — Datei direkt aus dem Verzeichnis ziehen
  • Desktop — abgelegte Dateien per Drag-and-Drop übernehmen
  • Browser-Downloads-Leiste — fertig heruntergeladene Datei direkt weiterziehen
Outlook unter Windows liefert beim Drag-and-Drop keinen echten Datei-Pointer, sondern nur einen internen Verweis. ExpressImport zeigt eine Hinweismeldung an. Speichere den Anhang erst auf den Desktop und ziehe ihn von dort in den Upload-Bereich.
Webmail-Anhänge müssen ebenfalls erst heruntergeladen werden. Browser geben aus Sicherheitsgründen keinen direkten Datei-Zugriff frei.

Versand-Workflow

Beim Klick auf Batch senden (siehe Batch-Import) führt ExpressImport pro Position bis zu drei Requests aus:
1

Item anlegen

Das Betriebsmittel wird in Lizard erstellt. Bei Erfolg liefert Lizard die UUID des neuen Items.
2

Dyntag verknüpfen (falls vorhanden)

Wenn der Position eine Dyntag-ID zugeordnet ist, wird diese im nächsten Request angehängt.
3

Prüfergebnis hochladen

Beleg-Datei und Prüfdaten werden an das Item angehängt.
Bei Erfolg erscheint pro Item ein grüner Status. Fehler werden separat ausgewiesen, ohne den Batch zu stoppen.

Status pro Position

Nach dem Versand siehst du auf jeder Item-Karte einen separaten Status für Item-Erstellung, Dyntag-Verknüpfung und Prüfergebnis:
StatusBedeutung
GrünErfolgreich übertragen
Gelb (Spinner)Übertragung läuft
RotFehler — Detail im Tooltip oder unter der Karte
Die Zähler im Versand-Panel summieren das auf:
  • N Items — erfolgreich erstellt
  • N Dyntag-Fehler — Item erstellt, aber Dyntag-Verknüpfung fehlgeschlagen
  • N Prüf.-Fehler — Item erstellt, aber Prüfergebnis nicht hochgeladen
Ein Prüfergebnis-Fehler löscht das bereits erstellte Item nicht in Lizard. Du kannst den Beleg auch nachträglich in Lizard manuell hochladen.

Fehlerbehandlung

Reduziere die Dateigröße auf maximal 3 MB. Bei PDFs hilft Datei → Speichern unter → Reduzierte Größe (macOS Vorschau) oder ein Online-Komprimierer.
Andere Formate (z. B. HEIC, TIFF, DOCX) werden nicht akzeptiert. Konvertiere die Datei vorher in eines der unterstützten Formate.
Die Datei wurde umbenannt. Beispiel: protokoll.jpg enthält in Wirklichkeit ein PDF. Ändere die Endung passend zum echten Format oder konvertiere die Datei korrekt.
Der Browser-Speicher ist voll oder IndexedDB ist im Privatmodus deaktiviert. Öffne ExpressImport in einem normalen Fenster, schließe alte Kataloge oder lösche nicht mehr benötigte Beleg-Dateien. Mehr dazu in Speicher verwalten.
Mögliche Ursachen:
  • Lizard akzeptiert die Inspektionskategorie nicht für die gewählte Hauptkategorie
  • Das Datum der letzten Prüfung liegt in der Zukunft
  • Die Compliance-Auswahl passt nicht zur Inspektionskategorie
Korrigiere den Katalog und sende den Batch erneut. Bereits erfolgreiche Items werden nicht doppelt angelegt.

Nächste Schritte

Dyntag verknüpfen

Dyntags pro Position zuordnen und beim Batch-Versand mit anhängen.

Batch-Import starten

Items erzeugen und gesammelt mit Prüfergebnis und Dyntag senden.

Speicher verwalten

Übersicht über localStorage- und IndexedDB-Nutzung pro Firma.