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# Restlebensdauer von Hubwerken

> Hubwerke eines Krans einrichten, die Restlebensdauer beurteilen, die Frist für die Generalüberholung im Blick behalten und das Gutachten als PDF erzeugen.

# Restlebensdauer von Hubwerken

Mit der **Restlebensdauerbeurteilung** rechnest du für jedes Hubwerk eines Krans aus, wie viel seiner theoretischen Nutzungsdauer verbraucht ist und wie viele Jahre voraussichtlich bleiben. Du trägst die Nutzung eines Zeitraums ein, rechnest so oft nach, wie du willst, und schließt das Ergebnis als unterschriebenes Gutachten ab. Lizard legt es als PDF am Betriebsmittel ab.

Lizard rechnet nach drei Verfahren:

| Verfahren | Für Hubwerke … | Verbrauch in |
| - | - | - |
| **Zyklenbasiert (EN 14492-2)** | die eine A-Klasse oder eine Zyklenangabe tragen | Voll-Lastzyklen, mit Hubverlagerungsklasse zusätzlich in Metern Hakenweg |
| **Zeitbasiert über Hakenwege (FEM 9.755)** | mit Triebwerkgruppe, deren Laufzeit sich aus Hakenweg, Anzahl der Hübe und Hubgeschwindigkeit ergibt. Für Hubwerke, zu denen gar keine Laufzeit vorliegt. | Vollaststunden |
| **Zeitbasiert über die Laufzeit (FEM 9.755)** | mit Triebwerkgruppe, deren Laufzeit in Stunden bekannt ist: aus einem Betriebsstundenzähler, aus einem Lastkollektivspeicher oder geschätzt über die Laufzeit pro Tag. Welcher Fall gilt, entscheidet die [Protokollierungsklasse](#die-protokollierungsklasse). | Vollaststunden |

<iframe className="w-full aspect-video rounded-xl" src="https://www.youtube.com/embed/9g2keRlYZVY" title="Wie beurteile ich die Restlebensdauer eines Hubwerks?" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowFullScreen />

## Voraussetzungen

<Steps>
  <Step title="Modul in der Lizenz">
    Die Restlebensdauerbeurteilung ist ein eigenes Modul. Ist es in der Lizenz deiner Firma nicht freigeschaltet, gibt es weder die Aktion noch die Karte. Sprich uns an, wenn du es nutzen möchtest.
  </Step>

  <Step title="Lizenz und Berechtigung">
    Einrichten, pflegen und beurteilen kannst du mit einer Mitarbeiter-Lizenz **Büro** oder **Service** und der Berechtigung **Betriebsmittel bearbeiten** für das Gerät. Als Dienstleister geht das auch an Geräten des Kunden, die in einer bestätigten [Zusammenarbeit](/zusammenarbeit/kollaboration-sharing) mit deiner Firma liegen.
  </Step>

  <Step title="Qualifikation zum Beurteilen">
    Die Beurteilung selbst führt nur durch, wer eine gültige [Qualifikation](/service/qualifikationen) für **DGUV-V 54 Winden, Hub- und Zuggeräte** oder **DGUV-V 55 Winden, Hub- und Zuggeräte (öffentlicher Sektor)** hat. Einrichten und Stammdaten pflegen geht auch ohne.
  </Step>

  <Step title="Berichtsvorlage">
    Du brauchst mindestens eine [Textvorlage](/einstellungen/textvorlagen) der Kategorie **Restlebensdauerbeurteilung**. Lizard bringt keine mit, du stellst sie dir selbst zusammen, siehe [Das Gutachten gestalten](#das-gutachten-gestalten). Mit einer leeren Vorlage kannst du zwar beurteilen, aber nicht abschließen.
  </Step>
</Steps>

<Warning>
  Anders als bei Prüfungen ist die Qualifikation hier eine **Sperre**, kein Hinweis. Ohne gültige Qualifikation fehlt das Symbol zum Beurteilen, ohne weitere Meldung.
</Warning>

<Note>
  Lizard erkennt nicht, ob ein Betriebsmittel ein Kran ist. Du kannst die Beurteilung an jedem nicht archivierten Betriebsmittel einrichten.
</Note>

## Hubwerk einrichten

Ein Kran kann mehrere Hubwerke tragen, etwa Haupt- und Hilfshub. Lizard beurteilt jedes Hubwerk einzeln, weil sie sich unterschiedlich abnutzen.

<Steps>
  <Step title="Aktion öffnen">
    Öffne das Betriebsmittel und wähle im Drei-Punkte-Menü oben **Restlebensdauer einrichten**.
  </Step>

  <Step title="Verfahren und Herkunft wählen">
    Wähle das **Verfahren** und die **Herkunft des Auslegungswerts**:

    * **Herstellerangabe**, wenn die Herstellerunterlagen den Auslegungswert direkt in Zyklen oder Stunden nennen.
    * **Klasse vom Typenschild**, wenn sie eine Klasse nennen und der Auslegungswert aus der Norm kommt.
    * **Restnutzungsannahme nach FEM 9.755**, nur bei den zeitbasierten Verfahren: Über den Auslegungswert ist nichts zu ermitteln, also setzt Lizard eine theoretische Restnutzung von 5 % des Tabellenwerts der Triebwerkgruppe an.
  </Step>

  <Step title="Namen vergeben">
    Das erste Hubwerk heißt ohne Eingabe **Hubwerk**. Ab dem zweiten Hubwerk am selben Gerät ist der Name Pflicht, zum Beispiel „Hilfshub“.
  </Step>

  <Step title="Einrichten">
    Mit **Einrichten** erscheint am Betriebsmittel die Karte **Restlebensdauer** mit dem neuen Hubwerk.
  </Step>
</Steps>

Für ein zweites Hubwerk rufst du **Restlebensdauer einrichten** erneut auf.

<Warning>
  Welches Verfahren gilt, entscheidet die Einstufung des Hubwerks durch den Hersteller, nicht das Baujahr. Nach der ersten abgeschlossenen Beurteilung lässt sich das Verfahren nicht mehr ändern.
</Warning>

### Viele Geräte auf einmal einrichten

In der Betriebsmittel-Liste markierst du die Geräte und wählst in den Mehrfachaktionen unter **Betriebsmittel Aktionen** den Eintrag **Restlebensdauer einrichten**. Verfahren und Herkunft gelten dann für alle, jedes Gerät bekommt ein Hubwerk namens „Hubwerk“.

Geräte, die schon ein Hubwerk tragen oder die du nicht bearbeiten darfst, überspringt Lizard. Die Meldung nennt, wie viele eingerichtet und wie viele übersprungen wurden, aber nicht, welche.

## Die Karte Restlebensdauer

In der Detailansicht des Betriebsmittels steht die Karte **Restlebensdauer** unter den Eigenschaften. Jedes Hubwerk hat darin einen eigenen Block:

* **Kopfzeile.** Name des Hubwerks und das Ergebnis der letzten abgeschlossenen Beurteilung, zum Beispiel „Unauffällig · 79,9 % · 1,5 Jahre“. Vor der ersten Beurteilung steht dort **Noch nicht beurteilt**. Bei einem gestoppten Hubwerk steht davor **Gestoppt**.
* **Wer und womit.** Die Firma, die das Hubwerk eingerichtet hat, das Datum, das Verfahren, die Herkunft des Auslegungswerts und die [Frist für die Generalüberholung](#frist-f%C3%BCr-die-general%C3%BCberholung).
* **Stammdaten.** Zugeklappt, mit der Anzahl erfasster Felder, freiwillige mitgezählt, zum Beispiel „Stammdaten (7 von 10)“.
* **Beurteilungen.** Zugeklappt, mit allen abgeschlossenen Beurteilungen, die neueste zuerst. Ist gerade eine in Arbeit, nennt die Überschrift, wer sie begonnen hat.

Aktive Hubwerke stehen oben, gestoppte zugeklappt darunter.

### Was die Kopfzeile zeigt

| Anzeige | Bedeutung |
| - | - |
| **(Zyklen)** oder **(Hubverlagerung)** hinter dem Prozentwert | Die letzte Beurteilung hat zwei Vorräte gerechnet, siehe [Hubverlagerung](#hubverlagerung-der-zweite-vorrat). Der Prozentwert gehört zum begrenzenden Vorrat, die Restzeit ist die kürzere der beiden Prognosen. |
| **(Stand MM/JJJJ)** hinter den Jahren | Im letzten Zeitraum wurde nichts verbraucht. Lizard führt die Prognose der früheren Beurteilung weiter. |
| **(aus der Kalenderfrist)** hinter den Jahren | Die Frist für die Generalüberholung endet früher, als die Nutzung es erwarten lässt, oder die Nutzung liefert keine Prognose. |
| **über 50 Jahre** | Aus der Nutzung ergibt sich keine nahe Grenze. |
| **Generalüberholung planen (wegen der Kalenderfrist)** | Die letzte Beurteilung lautet *Unauffällig*, aber die Frist für die Generalüberholung ist abgelaufen. |

## Stammdaten pflegen

Über das Stift-Symbol **Stammdaten pflegen** erfasst du die Daten vom Typenschild und aus den Herstellerunterlagen. Das Formular zeigt nur die Felder, die Verfahren und Herkunft brauchen. Du kannst auch unvollständig speichern, vollständig müssen die Pflichtfelder erst beim Start einer Beurteilung sein.

| Feld | Gilt für | Pflicht |
| - | - | - |
| **Hubwerk-Hersteller**, **Hubwerk-Typ**, **Hubwerk-Fabriknummer** | alle Verfahren | |
| **Inbetriebnahme** | alle Verfahren | ✓ |
| **Tragfähigkeit** in t | alle Verfahren | ✓ |
| **Auslegungswert** in Voll-Lastzyklen oder Vollaststunden | nur bei Herkunft *Herstellerangabe* | ✓ |
| **A-Klasse** (A03 bis A11) | zyklenbasiert mit *Klasse vom Typenschild* | ✓ |
| **Protokollierfaktor** (1,0 bis 1,5) | zyklenbasiert | |
| **Hubverlagerungsklasse (Dh)** (Dh0 bis Dh9) | zyklenbasiert | |
| **Maximale Hubhöhe** in m | zyklenbasiert | |
| **Triebwerkgruppe** (1Dm (M1) bis 5m (M8)) | zeitbasiert mit *Klasse vom Typenschild* oder *Restnutzungsannahme nach FEM 9.755* | ✓ |
| **Protokollierungsklasse** | beide zeitbasierten Verfahren | ✓ |
| **Arbeitstage pro Woche** (1 bis 7) | beide zeitbasierten Verfahren | |
| **Letzte Generalüberholung** | beide zeitbasierten Verfahren | |
| **Jahre bis zur nächsten Überholung** (1 bis 10, vorbelegt mit 10) | beide zeitbasierten Verfahren | |
| **Arbeitstage pro Jahr** | zeitbasiert über Hakenwege | ✓ |
| **Hubgeschwindigkeit** in m/min | zeitbasiert über Hakenwege | ✓ |

Bei *Klasse vom Typenschild* leitet Lizard den Auslegungswert aus der Klasse ab, zum Beispiel A5 = 125.000 Voll-Lastzyklen oder 3m (M6) = 3.200 Vollaststunden. Bei der *Restnutzungsannahme* sind es 5 % dieses Tabellenwerts, bei 3m (M6) also 160 Vollaststunden.

Wozu die übrigen Felder dienen:

* **Protokollierfaktor** belegt den gleichnamigen Pflichtwert in der ersten Beurteilung vor. Jede weitere übernimmt den Faktor ihrer Vorgängerin.
* **Hubverlagerungsklasse (Dh)** schaltet die [Hubverlagerung](#hubverlagerung-der-zweite-vorrat) ein.
* **Maximale Hubhöhe** brauchst du, um Hakenwege schätzen zu lassen.
* **Arbeitstage pro Woche** nutzt Lizard für einen Vorschlag der Arbeitstage im Zeitraum, wenn die Laufzeit pro Tag geschätzt wird.
* **Letzte Generalüberholung** und **Jahre bis zur nächsten Überholung** bestimmen die [Frist für die Generalüberholung](#frist-f%C3%BCr-die-general%C3%BCberholung).

### Die Protokollierungsklasse

Bei den zeitbasierten Verfahren gibt die Protokollierungsklasse an, wie die Betriebsweise des Hubwerks erfasst wird. Aus ihr folgt der Protokollierfaktor, und sie entscheidet, ob eine Frist für die Generalüberholung gilt.

| Klasse | Faktor | Frist für die Generalüberholung |
| - | - | - |
| **3.1 · mit Gerät erfasst (Lastkollektivspeicher)** | kein Faktor nach Norm, ein Korrekturfaktor des Geräts ist möglich | nein |
| **3.2 · dokumentiert mit Zählwerk** | 1,1 | ja |
| **3.3 · dokumentiert ohne Zählwerk** | 1,2 | ja |

Die Klasse aus den Stammdaten belegt die erste Beurteilung vor. Jede weitere übernimmt die Klasse ihrer Vorgängerin. Ob eine Frist gilt, entscheidet immer die Klasse in den Stammdaten, nicht die im Fenster gewählte.

## Frist für die Generalüberholung

Bei den zeitbasierten Verfahren mit Protokollierungsklasse **3.2** oder **3.3** führt Lizard eine Frist für die Generalüberholung, unabhängig davon, wie viel das Hubwerk genutzt wurde.

* **Beginn.** Am Datum unter **Letzte Generalüberholung**, sonst an der **Inbetriebnahme**.
* **Dauer.** **Jahre bis zur nächsten Überholung**, ohne Eintrag zehn Jahre.
* **Anzeige.** In der Karte steht „Generalüberholung fällig bis TT.MM.JJJJ“ oder, wenn das Datum verstrichen ist, „Generalüberholung überfällig seit TT.MM.JJJJ“. Gilt keine Frist, etwa beim zyklenbasierten Verfahren, bei Klasse 3.1 oder solange Klasse oder Inbetriebnahme fehlen, steht dort „Keine Kalenderfrist (Lastkollektivspeicher)“.
* **Abgelaufene Frist.** Lautet die letzte Beurteilung *Unauffällig*, zeigt die Kopfzeile **Generalüberholung planen (wegen der Kalenderfrist)**. Das gespeicherte Urteil und der Status des Geräts ändern sich dadurch nicht.

Lizard berechnet die Frist bei jedem Aufruf neu. Sie erscheint auch an Hubwerken, die noch nie beurteilt wurden. Eine Erinnerung oder einen Prüftermin erzeugt sie nicht.

### Nach einer Generalüberholung

Trage das Datum der Überholung in den Stammdaten unter **Letzte Generalüberholung** ein. Damit beginnt die Frist neu.

Schließt du eine Beurteilung mit dem Schalter **Generalüberholung** ab, übernimmt Lizard das Datum nicht von selbst. Die Karte erinnert dann mit „Generalüberholung am TT.MM.JJJJ beurteilt, hier noch nicht eingetragen“. Das Datum darin ist das Ende des beurteilten Zeitraums. Der Hinweis verschwindet, sobald unter **Letzte Generalüberholung** genau dieses Datum steht oder die nächste Beurteilung abgeschlossen ist. Beim zyklenbasierten Verfahren gibt es das Feld nicht, dort bleibt der Hinweis bis zur nächsten Beurteilung stehen.

## Beurteilung durchführen

Eine Beurteilung hat zwei Zustände: Solange sie ein **Entwurf** ist, rechnest du beliebig oft und änderst Werte, ohne dass sich am Gerät etwas ändert. Mit dem **Abschluss** wird sie endgültig.

<Steps>
  <Step title="Beurteilung starten">
    Klicke in der Zeile **Beurteilungen** des Hubwerks auf das Rechner-Symbol **Beurteilung durchführen**. Lizard prüft vorher, ob die Stammdaten vollständig sind und eine Berichtsvorlage existiert. Fehlt etwas, nennt die Meldung **Beurteilung konnte nicht gestartet werden** den Grund, bei den Stammdaten mit den fehlenden Feldern. Bei einem gestoppten Hubwerk fehlt das Symbol.
  </Step>

  <Step title="Zeitraum prüfen">
    Lizard belegt vor: Der Zeitraum beginnt am Tag nach dem Ende der letzten abgeschlossenen Beurteilung, bei der ersten Beurteilung mit der Inbetriebnahme. Er endet an dem Tag, an dem die Beurteilung begonnen wurde. Vor die Inbetriebnahme und vor den Tag nach dem Ende der Vorgängerin lässt sich der Anfang nicht legen.
  </Step>

  <Step title="Bisherigen Verbrauch prüfen">
    Der **Bisherige Verbrauch** stammt aus der letzten Beurteilung, bei der ersten steht dort 0. Für ein Hubwerk ohne Aufzeichnungen lässt du ihn bei den zeitbasierten Verfahren aus der [unbekannten Historie](#unbekannte-historie) ermitteln.
  </Step>

  <Step title="Nutzung eintragen">
    Welche Werte du einträgst, hängt vom Verfahren und bei den zeitbasierten Verfahren von der Protokollierungsklasse ab, siehe [Was du je Verfahren einträgst](#was-du-je-verfahren-eintr%C3%A4gst). Werte aus der letzten Beurteilung und aus den Stammdaten sind vorbelegt.
  </Step>

  <Step title="Rechnen">
    **Rechnen** speichert deine Eingaben, sobald die Rechnung durchgeht, und zeigt das Ergebnis unten im Fenster. Ändere Werte und rechne erneut, bis die Zahlen stimmen.
  </Step>

  <Step title="Abschließen">
    **Beurteilung abschließen** ist erst nach dem ersten Rechnen aktiv. Im Abschlussdialog wählst du bei mehreren Vorlagen die **Berichtsvorlage** und setzt deine **Unterschrift**. Gibt es nur eine Vorlage, nimmt Lizard diese. Danach erzeugt Lizard das Gutachten.
  </Step>
</Steps>

<Warning>
  Gespeichert werden deine Eingaben nur mit einem erfolgreichen **Rechnen**. Schließt du das Fenster, ohne zu rechnen, oder lehnt Lizard die Rechnung mit einer Meldung ab, sind die Änderungen seit dem letzten erfolgreichen Rechnen nicht gespeichert.
</Warning>

<Warning>
  Der Abschluss rechnet noch einmal, mit den Eingaben des **letzten Rechnens** und den aktuellen Werten für Tragfähigkeit, Auslegungswert und Klasse aus den Stammdaten. Hast du danach Werte oder Stammdaten geändert, klicke vor dem Abschließen erneut auf **Rechnen**. Hast du das Ende des Zeitraums nicht selbst geändert, setzt Lizard beim Abschluss den Abschlusstag ein und rechnet damit.
</Warning>

<Note>
  Pro Hubwerk gibt es höchstens einen Entwurf, und er gehört der ganzen Firma. Jede berechtigte Kollegin setzt ihn über **Beurteilung fortsetzen** fort. Wer abschließt, unterschreibt. Einzeln löschen lässt sich ein Entwurf nicht. Er bleibt stehen, bis er abgeschlossen wird, außer du korrigierst das Verfahren oder löschst das Hubwerk.
</Note>

### Was du je Verfahren einträgst

**Zyklenbasiert (EN 14492-2)**

* **Nutzungstage im Zeitraum**, also die Tage, an denen das Hubwerk tatsächlich genutzt wurde.
* **Protokollierfaktor**, Pflicht, nach ISO 12482:2014: von **1,0 · automatisch aufgezeichnet oder gezählt und von Hand dokumentiert** bis **1,5 · Einsatzgeschichte unbekannt**.
* In der Tabelle **Lastklassen** je Zeile die **Last** in t und die **Spiele je Nutzungstag**. Die Last ist die Nutzlast zuzüglich nicht fest angebautem Lastaufnahmemittel, die fest angebaute Unterflasche zählt nicht mit. Ein Leerhub ist eine eigene Lastklasse.
* Mit Hubverlagerungsklasse zusätzlich die Hakenwege, siehe [Hubverlagerung](#hubverlagerung-der-zweite-vorrat).

**Zeitbasiert über Hakenwege (FEM 9.755)**

* **Protokollierungsklasse**, **Arbeitstage pro Jahr** und **Hubgeschwindigkeit**, wie auf dem Typenschild angegeben (Schnellgang).
* In der Tabelle **Lastklassen** je Zeile den **Hubweg** in m (Heben plus Senken), die **Last** in t einschließlich Totlast und Lastaufnahmemittel und die **Hübe je Arbeitstag**.

**Zeitbasiert über die Laufzeit (FEM 9.755)**

Was du einträgst, hängt von der **Protokollierungsklasse** ab, die du im Fenster wählst:

| Klasse | Du trägst ein |
| - | - |
| **3.1** | **Betriebsstundenzähler am Anfang des Zeitraums** und **am Ende des Zeitraums** sowie, wenn das Gerät einen angibt, den **Korrekturfaktor des Geräts**. Bisheriger Verbrauch und Lastklassen entfallen: Lizard rechnet mit dem Lastkollektiv L4, und bei der ersten Beurteilung gilt der Zählerstand am Anfang als bisheriger Verbrauch. |
| **3.2** | Beide Zählerstände. Zählt das Zählwerk keine Stunden, etwa ein Hubwegzähler, dazu den **Umrechnungsfaktor des Zählwerks**: Stunden = Zähleinheiten × Faktor ÷ 1000. Bei einem Betriebsstundenzähler bleibt das Feld leer. |
| **3.3** | **Laufzeit pro Tag** in Minuten, geschätzt, und **Arbeitstage im Zeitraum**, für diesen Zeitraum gezählt, nicht pro Jahr. Steht am Hubwerk **Arbeitstage pro Woche**, schlägt Lizard die Arbeitstage vor, sobald du Anfang oder Ende des Zeitraums änderst. |

Bei 3.2 und 3.3 wählst du über **Lastkollektiv**, wie du die Lasten angibst:

* **Einzellasten erheben** (voreingestellt): In der Tabelle **Lastklassen** je Zeile die **Last** in t einschließlich Totlast und Lastaufnahmemittel und den **Zeitanteil** in %. Die Zeitanteile müssen sich zu 100 % summieren, die laufende Summe steht unter der Tabelle.
* **Lastkollektiv ankreuzen**: Du wählst unter **Genormtes Lastkollektiv** eine Stufe von L1 (leicht, `k_m` = 0,125) bis L4 (sehr schwer, `k_m` = 1,000).
* **Beiwert direkt eintragen**: Du trägst den **Lastkollektivbeiwert** zwischen 0 und 1 ein, wie im Ermittlungsprotokoll angegeben. Werte zwischen den Normstufen sind zulässig.

Beim Ankreuzen und beim direkten Beiwert entfällt die Tabelle.

### Unbekannte Historie

Bei der ersten Beurteilung eines zeitbasierten Hubwerks, außer bei Klasse 3.1, wählst du unter **Bisheriger Verbrauch**:

* **Vorverbrauch eintragen** (voreingestellt): Du trägst die Zahl selbst ein.
* **Aus unbekannter Historie ermitteln**: Du gibst **Jahre ohne Aufzeichnung** und **Jahre Stillstand** an. Lizard rechnet den bisherigen Verbrauch mit den festen Werten der Norm je Jahr aus. Die Zahl lässt sich dann nicht mehr von Hand ändern.

Beide Jahresangaben zusammen dürfen nicht mehr Zeit umfassen, als zwischen Inbetriebnahme und Anfang des Zeitraums liegt. Weil der Zeitraum bei der ersten Beurteilung mit der Inbetriebnahme beginnt, verschiebst du seinen Anfang zuerst auf den Beginn der Aufzeichnungen. Sonst meldet Lizard „Zusammen … Jahre, aber zwischen Inbetriebnahme (…) und dem Beginn des Zeitraums liegen nur … Jahre.“

### Hubverlagerung: der zweite Vorrat

Beim zyklenbasierten Verfahren rechnet Lizard mit **Hubverlagerungsklasse (Dh)** in den Stammdaten einen zweiten Vorrat: die Meter, die der Haken unter Last zurücklegt. Die Nutzungsdauer ist erschöpft, sobald einer der beiden Vorräte aufgebraucht ist.

* **Hakenwege.** Die Tabelle **Lastklassen** bekommt die Spalten **Hakenweg Heben** und **Hakenweg Senken** in m. Jede Lastklasse braucht einen Hakenweg, Heben oder Senken. Sonst meldet Lizard „Lastklasse … hat keinen Hakenweg. Trage Heben oder Senken ein oder wechsle auf die Schätzung.“
* **Erheben oder schätzen.** Über **Hakenwege** wählst du **Hakenwege erheben** (voreingestellt) oder **Nach Anhang C schätzen**. Die Schätzung setzt Heben und Senken auf je die halbe maximale Hubhöhe. Sie ist nur wählbar, wenn am Hubwerk die **Maximale Hubhöhe** steht.
* **Bisherige Hubverlagerung.** Bei der ersten Beurteilung mit Hubverlagerung trägst du die bisher zurückgelegten Meter ein oder lässt 0 stehen. Danach übernimmt Lizard sie aus der Vorgängerin.

### Generalüberholung im Zeitraum

Wurde das Hubwerk im Zeitraum generalüberholt, setzt du den Schalter **Generalüberholung**. Er setzt den bisherigen Verbrauch und die bisherige Hubverlagerung auf null und fragt den **Auslegungswert nach der Generalüberholung** ab, vorbelegt mit dem bisherigen Wert. Beim Abschluss übernimmt Lizard einen geänderten Auslegungswert in die Stammdaten, mit der Herkunft *Herstellerangabe*. Das Datum der Überholung trägst du selbst ein, siehe [Nach einer Generalüberholung](#nach-einer-general%C3%BCberholung).

### Das Ergebnis

| Urteil | Bedeutung |
| - | - |
| **Unauffällig** | Keine der beiden Schwellen ist erreicht. |
| **Generalüberholung planen** | Mindestens 90 % der Auslegung sind verbraucht, oder der Verbrauch im Zeitraum übersteigt 90 % des danach verbleibenden Rests. |
| **Außer Betrieb nehmen** | Der Auslegungswert ist vollständig verbraucht. |

Führt das Hubwerk eine Hubverlagerung, gilt das strengere Urteil aus Zyklen und Hubverlagerung.

Das Fenster zeigt unter **Ergebnis** das Urteil, den **verbrauchten Anteil** in Prozent und die **Restlebensdauer** in Jahren, auf eine Nachkommastelle abgeschnitten. Mehr als 50 Jahre erscheinen als „über 50 Jahre“. Darunter stehen beide Schwellen, **Lebensdauer verbraucht** und **Verbrauch dieses Zeitraums**, jeweils mit „erreicht“ oder „nicht erreicht“. Anteil und Restlebensdauer beziehen sich im Fenster, in den Details und im Gutachten auf die Lastzyklen beziehungsweise die Vollaststunden. Nur die Kopfzeile der Karte zeigt Anteil und Restzeit des Vorrats, der zuerst aufgebraucht ist.

Wurde im Zeitraum nichts verbraucht oder ist nichts mehr übrig, steht dort „Keine Prognose für diesen Zeitraum.“ Wurde nichts verbraucht, führt die Kopfzeile der Karte die letzte Prognose mit ihrem Stand weiter, aber nicht über eine Generalüberholung hinweg. Übersteigt eine Lastklasse die Nennlast, weist Lizard darauf hin. Das ist eine Aussage über die Nutzung, kein Urteil.

### Wirkung auf den Status des Geräts

Nur das Urteil **Außer Betrieb nehmen** wirkt auf das Gerät: Beim Abschluss setzt Lizard das Betriebsmittel auf **Nicht Betriebsbereit**, es sei denn, es ist archiviert. Mit Hubverlagerung reicht dafür auch ein aufgebrauchter Meter-Vorrat. Die anderen Urteile und eine abgelaufene Frist für die Generalüberholung ändern den Status nicht, und kein Abschluss setzt ein Gerät auf betriebsbereit.

Danach leitet Lizard den Status bei jeder Änderung an den Prüfergebnissen wie gewohnt neu ab. Betriebsbereit wird das Gerät wieder, sobald es mindestens ein aktives Prüfergebnis gibt und keines davon abgelaufen oder nicht betriebsbereit ist. Die Kopfzeile der Karte zeigt weiter das Urteil der letzten Beurteilung.

### Keine Korrektur nach dem Abschluss

Eine abgeschlossene Beurteilung lässt sich nicht mehr ändern oder neu rechnen. Die nächste Beurteilung baut auf ihr auf und übernimmt ihren Verbrauch, die Hubverlagerung, die Lastklassen und die Protokollierungsklasse. Wiegt ein Fehler schwer, stoppst du das Hubwerk und richtest ein neues ein.

<Tip>
  Eine Beurteilung wird nie fällig. Sie ist kein Prüftermin und taucht deshalb in keinem Countdown und keiner Erinnerung auf.
</Tip>

## Das Gutachten gestalten

Das Gutachten entsteht aus einer Textvorlage, die du unter **Einstellungen → Textvorlagen** mit der Kategorie **Restlebensdauerbeurteilung** anlegst. Beim Abschluss kopiert Lizard den Vorlagentext in die Beurteilung. Änderst du die Vorlage später, bleibt der Text jedes abgeschlossenen Gutachtens, wie er war.

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### Bausteine

Über **Blöcke** im Editor fügst du drei Bausteine für das Gutachten ein:

| Baustein | Zeigt |
| - | - |
| **Beurteilung Ergebnis** | Urteil, verbrauchten Anteil, Gesamtnutzung bis heute und Restlebensdauer |
| **Beurteilung Details** | Den Rechennachweis, siehe unten |
| **Hubwerk Stammdaten** | die ausgefüllten Stammdaten, die das Verfahren kennt |

**Beurteilung Details** führt immer diese Zeilen: Zeitraum, Auslegungswert mit seiner Herkunft, bisheriger Verbrauch mit seiner Herkunft, Gesamtnutzung bis heute, ob im Zeitraum generalüberholt wurde, Lastkollektiv, Protokollierung, beide Schwellen und die Version des Rechenkerns. Je nach Verfahren kommen dazu:

* **Zyklenbasiert:** Nutzungstage, bisherige Hubverlagerung, Hubverlagerung, Herkunft der Hakenwege und der begrenzende Vorrat.
* **Zeitbasiert über die Laufzeit:** die Laufzeit im Zeitraum mit ihrer Rechnung, etwa „Zählerstand 100,00 auf 136,00, Differenz 36,00 Vollaststunden“, und der Korrekturfaktor.
* **Beide zeitbasierten Verfahren:** die Frist für die Generalüberholung.

Zeilen, die nur zur jeweils anderen Norm gehören, druckt Lizard nicht. Am Ende steht die Lastklassen-Tabelle mit den erfassten Werten und den gerechneten Spalten **Anteil**, **Bezugsgröße** und **Beitrag**. Du blendest sie über **Lastklassen-Tabelle anzeigen** aus. Bei einem angekreuzten Lastkollektiv und bei Klasse 3.1 entfällt sie von selbst.

Aus den übrigen Bausteinen füllen sich im Gutachten **Empfänger und Absender Adresse** (Absender ist deine Firma, Empfänger der Eigentümer des Geräts), **Unterschrift**, **Seitenumbruch**, **Betriebsmittel Eigenschaften** (die öffentlichen Eigenschaften des Geräts) und **QR-Code** (Link zur öffentlichen Geräteseite).

<Warning>
  Der Editor bietet alle Bausteine an, auch die für Prüfungen. Im Gutachten bleiben **Ergebnis Prüfungsfragen**, **Mängelliste**, **Betriebsmittel - Leistungen**, **Auftragspositionen**, **Prüfauftrag - Leistungen**, **Prüfauftrag - Zusammenfassung**, **Prüfauftrag - Zeiterfassung**, **Fotos**, **Prüfungsergebnis** und **Skizze** leer. Die Vorschau der Vorlage zeigt für sie trotzdem Beispielinhalt.
</Warning>

<Warning>
  Ohne Unterschrift lässt sich eine Beurteilung nicht abschließen. Im PDF erscheint sie aber nur, wenn deine Vorlage den Baustein **Unterschrift** enthält.
</Warning>

### Platzhalter

Über **Merge-Tags** im Editor fügst du Platzhalter in den Fließtext ein, etwa für einen Satz wie „Das Hubwerk hat 62,4 % seiner theoretischen Nutzungsdauer verbraucht.“ Lizard ersetzt sie beim Erzeugen des PDFs.

| Platzhalter | Wird ersetzt durch |
| - | - |
| `hubwerk-name`, `hubwerk-hersteller`, `hubwerk-typ`, `hubwerk-fabriknummer` | Angaben zum Hubwerk |
| `hubwerk-tragfaehigkeit` | Tragfähigkeit, mit der gerechnet wurde, z. B. „5,00 t“ |
| `beurteilung-verfahren` | angewandtes Verfahren mit Norm, z. B. „Zyklenbasiert (DIN EN 14492-2:2019-09)“ oder „Zeitbasiert über die Laufzeit (FEM 9.755)“ |
| `beurteilung-zeitraum-von`, `beurteilung-zeitraum-bis` | Anfang und Ende des Zeitraums |
| `beurteilung-urteil` | Urteil der Beurteilung |
| `beurteilung-verbrauchter-anteil` | verbrauchter Anteil, z. B. „62,4 %“ |
| `beurteilung-restlebensdauer` | Restlebensdauer, z. B. „4,3 Jahre“, oder „Keine Prognose“ |
| `beurteilung-auslegungswert`, `beurteilung-auslegungswert-herkunft` | Auslegungswert mit Einheit und seine Herkunft |
| `beurteilung-vorverbrauch` | bisheriger Verbrauch |
| `beurteilung-vorverbrauch-herkunft` | woher der bisherige Verbrauch kommt, z. B. „eingetragen“ oder „8 Jahre ohne Aufzeichnung, 2,5 Jahre Stillstand nach FEM 9.755“ |
| `beurteilung-gesamtnutzung` | Gesamtnutzung bis heute |
| `beurteilung-lastkollektiv` | angekreuztes Lastkollektiv, z. B. „L2“, sonst „aus Lastklassen erhoben“ |
| `beurteilung-protokollierung` | Protokollierung, z. B. „Protokollierung nach FEM 9.755, Abschnitt 3.2, f = 1,1“ |
| `beurteilung-begrenzung` | beim zyklenbasierten Verfahren der Vorrat, der zuerst aufgebraucht ist: „Zyklen“ oder „Hubverlagerung“ |
| `beurteilung-generalueberholung` | Stand der Frist für die Generalüberholung am Tag der PDF-Erzeugung, z. B. „Generalüberholung fällig bis 14.03.2029“ |
| `beurteilung-schwelle` | Schwelle, „90 %“ |
| `beurteilung-kernversion` | Version des Rechenkerns |
| `beurteilung-abgeschlossen-am`, `beurteilung-pruefer` | Abschlussdatum und Name dessen, der abgeschlossen hat |
| `betriebsmittel-name`, `betriebsmittel-inventarnummer`, `betriebsmittel-standort` | Angaben zum Betriebsmittel |
| `heute`, `unternehmen-ort` | Tag der PDF-Erzeugung und Ort deiner Firma |

<Note>
  Die neuen Platzhalter und Bausteine stehen in jedem Vorlagen-Editor zur Auswahl. In Prüfprotokollen und Prüfaufträgen bleiben sie leer.
</Note>

## Das PDF

Nach dem Abschluss erzeugt Lizard das Gutachten im Hintergrund. Es liegt an zwei Stellen:

* **In der Karte.** In der Liste **Beurteilungen** steht vor jeder abgeschlossenen Beurteilung das Symbol **Bericht herunterladen**. Solange das PDF noch nicht fertig ist, steht dort **Bericht erzeugen**.
* **Im Reiter Dokumente des Betriebsmittels.** Unter dem Titel „Restlebensdauerbeurteilung“ mit Hubwerk und Zeitraum. Der Eintrag ist nicht öffentlich und erscheint deshalb nicht auf der öffentlichen Geräteseite.

Ein Klick auf eine Beurteilung öffnet ihre Details mit Ergebnis, Schwellen, den Werten des Zeitraums und der berechneten Lastklassen-Tabelle. Dort erzeugst du das PDF mit **Bericht neu erzeugen** erneut, etwa nachdem du dein Briefpapier geändert hast. Dabei entsteht kein zweiter Eintrag.

<Note>
  Beim Neu-Erzeugen bleiben gleich: Vorlagentext, Unterschrift, der gesamte Rechennachweis mit Urteil, Anteil, Restlebensdauer, Schwellen, Lastklassen, Lastkollektiv, Protokollierung und Hubverlagerung, dazu Zeitraum, bisheriger Verbrauch, Tragfähigkeit, Auslegungswert, A-Klasse, Triebwerkgruppe, Arbeitstage pro Jahr, Hubgeschwindigkeit und Protokollierfaktor. Neu eingelesen werden Namen, Adressen, Briefpapier, die übrigen Stammdaten des Hubwerks wie Name, Hersteller, Inbetriebnahme, Protokollierungsklasse und Letzte Generalüberholung, die Angaben zum Betriebsmittel, der Platzhalter `heute` sowie die Frist für die Generalüberholung und die Zeile zu den Hakenwegen.
</Note>

## Hubwerk stoppen, korrigieren oder löschen

| Aktion | Wann | Was passiert |
| - | - | - |
| **Beurteilung stoppen** | jederzeit | Das Hubwerk bekommt das Abzeichen **Gestoppt**, neue Beurteilungen sind nicht mehr möglich, und ein laufender Entwurf ruht. Stammdaten, Beurteilungen und Dokumente bleiben. Mit **Fortsetzen** hebst du das wieder auf. |
| **Verfahren korrigieren** | bis zur ersten abgeschlossenen Beurteilung | Verfahren und Herkunft ändern. Alle Stammdaten des Hubwerks werden dabei gelöscht, auch Letzte Generalüberholung und Jahre bis zur nächsten Überholung, und ein offener Entwurf wird verworfen. |
| **Löschen** | bis zur ersten abgeschlossenen Beurteilung | Entfernt das Hubwerk samt Stammdaten und Entwurf. Danach lässt es sich nur noch stoppen. |

## Wer was sieht

Die Karte sieht jede Firma, deren Lizenz das Modul enthält.

* **Alle,** die die Karte sehen, sehen Hubwerk, Ergebnis, Verfahren, Stammdaten und die Frist für die Generalüberholung.
* **In der Firma, die das Hubwerk eingerichtet hat,** sieht zusätzlich die Liste der Beurteilungen mit ihren PDFs und den Hinweis auf einen laufenden Entwurf, wer die Mitarbeiter-Lizenz **Büro** oder **Service** und die Berechtigung **Betriebsmittel bearbeiten** hat. Einen Entwurf öffnen und fortsetzen kann nur, wer zusätzlich die Qualifikation hat. Bei einem archivierten Betriebsmittel entfällt die Liste für alle.
* **Andere Firmen am selben Gerät,** etwa der Betreiber, sehen keine Beurteilungen im Einzelnen und keine Entwürfe.
* **Der Eigentümer des Geräts** findet das Gutachten im Reiter **Dokumente** seines Betriebsmittels.

## Nächste Schritte

<CardGroup cols={2}>
  <Card title="Qualifikationen" icon="certificate" href="/service/qualifikationen">
    Die Qualifikation für DGUV-V 54 oder 55 hinterlegen.
  </Card>

  <Card title="Textvorlagen" icon="file-lines" href="/einstellungen/textvorlagen">
    Die Berichtsvorlage für das Gutachten anlegen.
  </Card>
</CardGroup>


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